Kastration

Von uns uns wird empfohlen, jedes nicht zur Zucht verwandte Frettchen kastrieren zu lassen. Eine Kastration hat auf dasTier keine negativen Auswirkungen. Dadurch wird ungewollter Nachwuchs (bis zu 11 und mehr Welpen), der starke Ranzgeruch (besonders der des Rüden) sowie eine evtl. Gereiztheit während der Ranz verhindert. Bei der Fähe besteht dann auch nicht mehr die Gefahr der Dauerranz, die bei weiblichen Tieren auftreten kann, die nicht gedeckt werden (ca. 30 % sterben daran). Dieser Eingriff ist ratsam ab einem Alter von 10 Monaten, und sollte nur von einem Arzt durchgeführt werden, der Erfahrungen mit Frettchen hat, da die Narkotisierung der Tiere problematisch ist. Diese fehlt leider bei vielen Ärzten. Zur Narkotiesierung sei noch folgendes anzumerken:

Es gibt mehrere Arten von Narkotika. Üblicherweise wird meistens das preiswerteste genommen, was aber den Kreislauf derb belastet. Dann gibt es aber verschiedene Kreislaufschonende Narkotika, die im Humanmedizinbereich z.B. auch bei Herz- und Nierenpatienten genommen werden, oder bei alten Leuten. Diese Narkotika sind erheblich teurer, aber sicherer. Man kann bei jeder Narkose vorher das mit dem jeweiligen Arzt besprechen. Leider stellen die sich meistens dumm, bleibt man allerdings beharrlich, dann geht es auf einmal doch. Und dann gibt es noch die "Aufweckspritze", ein Antinarkotikum. Diese seinem Tier geben zu lassen ist sehr sinnvoll, da das Tier beim TA aufwacht und so unter voller Kontrolle ist. Es sind schon viele Tiere zu Hause an den Folgen von Narkosen gestorben, auch weil man das als Laie nicht erkennnen kann, wie was wann ablaufen muß.